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USA 2016 - Der Mittlere Osten
2.Tag Manhattan

Städte sind eigentlich nicht so unser Ding. Aber wenn wir schon mal in New York sind, soll es doch wenigstens eine Stadtrundfahrt sein. Da wir auf Staten Island übernachten, nutzen wir die kostenlose Staten Island Fähre um nach Manhattan zu kommen (und auch wieder zurück). Nicht nur Menschen nutzen diese Fähre, auch manche Möwe zieht sie wohl derm Fliegen vor ...

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Die knapp halbstündige Fahrt ist ein Genuß. Man hat einen phantastischen Blick auf die Skyline und auf die Freiheitsstatue (diesmal von vorne).

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Als Stadtrundfahrt habe ich die Hip&Hop-Tour von BigBus gebucht. Warum gerade die ? Weil das die einzigen waren, die mir garantiert haben, daß wir mit unseren e-Tickets an jedem Stop starten können und die Vouchers nicht erst im zentral gelegenen Büro des Veranstalters umtauschen müssen. Hat auch gut geklappt, direkt am Terminal der Staten Island Ferry ist ein Stop der Downtown-Tour, und dort haben wir dann unsere Rundfahrt gestartet. Die Aussichten aus dem freien Oberdeck waren grandios und der Guide hat angenehm kommentiert. Angeblich gibt es den Kommentar auch in Deutsch, das hat aber nicht geklappt. Gut das wir Englisch können.

Am Time Square sind wir ausgestiegen und haben Manhattan etwas zu Fuß unsicher gemacht. Ich will hier keinen Reiseführer schreiben, davon gibt es ja genug. Aber den Bryant Park und die Grand Central Station sollte man sich nicht entgehen lassen. Ebenso wenig das Hardrock Cafe.

Dann sollte es mit der Uptown-Tour weitergehen. Haben wir auch gemacht, aber leider gab es keine freien Plätze mehr im Oberdeck. Naja, hilft ja nichts. Bis zur Cathedral of Saint John the Divine haben wir es ertragen, wenn auch weniger zu sehen war als wünschenswert gewesen wäre. Die Kathedrale war, zumindestens für uns, den Besuch auf jeden Fall wert. Leider mussten wir dann eine Stunde auf den nächsten Bus warten (und haben neidisch auf die Grayline Busse geguckt, davon kamen mehrere in der Zeit). Als unserer endlich kam, war er wieder voll. Also kein Platz auf dem Oberdeck, schade.

Wieder am Time Square umsteigen in die Downtown-Tour und zurück zum Fähren-Terminal. Diesmal wieder im Oberdeck und wieder ein sehr angenehmer Guide, der viele Informationen und Anekdoten parat hatte. Besonders spaßig waren die Kommentare zum Charging Bull im Financial District. Die Statue ist ein beliebtes Foto-Objekt, besonders ein gewisses Körperteil ist schon ziemlich abgenutzt von den vielen Selfies...

Wir sind dann wieder mit der Staten Island Fähre zurück gefahren (wieder die grandiosen Aussichten genossen) und haben dann in Staten Island unser Dinner eingenommen und die ersten Burger gegessen.

Damit war New York für uns abgearbeitet. Für viele andere wäre das sicherlich zuwenig. Ich hätte mir auch ein paar Museums-Besuche gewünscht, vielleicht auch das Empire State Building bestiegen. Aber es liegt mir nicht, stundenlang anzustehen für Tickets. Meine/Unsere Interessen sind eher Natur und Historie. Aber wir haben einen Eindruck von New York gewonnen, und der war besser als erwartet. Vielleicht kommen wir ja noch mal wieder.