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USA 2016 - Der Mittlere Osten
20.Tag Abreise

Heute ist unser letzter Tag der Reise. Unser Flieger an Newark startet erst um 17h. Wir haben also noch fast einen ganzen Reisetag.

Unser erstes Ziel ist das Stony Point Battlefield. Der Weg vom Parkplatz in das eigentlich Gelände ist extrem steil ansteigend. Nach ein paar Metern habe ich das aufgegeben. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz hat dann ein Ranger uns wohl unsere Enttäuschung angesehen. Er hat uns dann mit einem Golfcar auf den höchsten Punkt des Geländes gefahren (kostenlos, ein Trinkgeld hat er strikt abgelehnt). Zurück mussten wir dann zu Fuß, aber bergab war das auch einfach machbar. Hier auf den Hügeln über dem Hudson stand ein englisches Fort, das in den Unabhängigkeitskriegen erobert worden ist (deswegen Battlefield). Von dem Fort ist nicht viel erhalten geblieben, die üblichen Ruinen/Grundrisse halt. Sehr unterhaltsam waren die Info-Tafeln, beispielsweise eine an einer ehemaligen Kanonen-Stellung. Die Kanonen dort konnten im Kampf leider nicht eingesetzt werden, denn man konnte sie nicht soweit nach unten richten, daß man auf die den Hügel erstürmenden Truppen hätte schiessen können... Die Aussichten auf den Hudson waren jedenfalls beeindruckend. EIn Museum hätte es auch gegeben, aber das war noch geschlossen. Der Besuch des Parks war übrigens kostenlos.

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Weiter ging es dann immer am Hudson entlang auf der 9w bis nach New Jersey, schöne Aussichten inbegriffen. Dann weiter auf dem Palisades Interstate Parkway. Diese Straße ist berühmt für ihre Outlooks auf den Hudson. Aber leider kann man diese Aussichtspunkte nur anfahren, wenn man die Straße in Süd-Nord Richtung befährt. Wir waren umgekehrt unterwegs und hatten keine Möglichkeit. Mit dem Ende des Parkways waren wir im Großraum New York angekommen. Eine einzige, riesige, dicht besiedelte Gegend, postalisch gibt es zwar noch diverse unterschiedlich Orte (verteilt auf die Staaten New York und New Jersey), aber gefühlt ist alles eine einzige Stadt.

Wir kämpften uns durch den Verkehr zur Fort Lee Historic Site. Das ist einer der wenigen grünen Flecken am Hudson, den es hier noch gibt. Für den historisch interessierten gibt es hier wenig zu sehen, ein paar ehemalige Artillerie-Stellungen halt. Aber die Aussichten auf die Skyline von Bronx und die Washington Bridge haben schon was.

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Unser letztes Ziel sollte die Paterson Great Falls National Historic Side (in New Jersey) sein. Der Weg nach Paterson war noch einfach zu finden und unspektakular. Man war aber halt immer in einer großen Stadt unterwegs. Als der Verkehr etwas nachließ, haben wir uns in einem Diner einen Lunch gegönnt. Der letzte Burger dieser Reise. Wir hätten aber doch lieber die Standard Variante wählen sollen, die Deluxe Variante war inklusive Beilagen doch sehr mächtig. Wir mussten einiges zurückgehen lassen. Das in den USA übliche einpacken lassen der Reste haben wir uns natürlich geschenkt, hätten wir im Flieger ja eh nicht aufwärmen können.
Den Park zu finden gestaltete sich sowohl mit Navi als auch ohne schwierig. Da uns auch die Zeit langsam ausging, mussten wir uns letztendlich mit einem Outlook auf die Fälle begnügen.

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Auf dem Weg zum Flughafen Newark fuhren wir durch die Downtown von Newark. So groß waren die Unterschiede zu Manhattan eigentlich nicht, auch da gibt es viele schöne Hochhäuser.

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Die Abgabe des Mietwagen war, wie immer, völlig problemlos. Etwas schwierig gestaltete sich die Suche nach dem Checkin für United Economy. Am Checkin für First Class oder Bussiness sind wir einige Male vorbeigelaufen, bevor wir endlich (immer mit vollem Gepäck) auch den Economy Schalter fanden. Der Flug sollte eigentlich um 17h starten, es waren auch alle Passagiere pünktlich im Flieger, aber es gab dann wohl Probleme mit dem Gepäck. Gestartet sind wir dann mit fast einer Stunde Verspätung. Na egal, in Hamburg sind wir fast pünktlich gelandet und gegen 10 Uhr (Ortszeit) waren wir nach einer Stunde Autofahrt wieder zu hause.

Zusammenfassend kann ich sagen, wir hatten eine schöne Reise. Das Wetter war gut (teilweise sehr gut) und wir haben viel gesehen. Aber ein Minus gibt es auch. Die bereiste Region ist für unseren Geschmack viel zu dicht besiedelt. Egal welche Straße wir gefahren sind, überall gab es Häuser, eins am anderen. Höchstens in State Parks war das mal anders. Das nächste mal geht es wieder in einsamere Gegenden.
Ich denke schon über eine Reise in die nördlichen Prärie-Staaten nach ...