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USA 2017 - Dakotas Prärien
12.Tag Mitchell

Unser Urlaub geht langsam zu Ende. Da wir eine Rundreise machen, müssen wir zurück nach Minneapolis. Dafür müssen wir noch einiges an Strecke nach Osten fahren.
Auf dem Weg zum Interstate Highway 90 machen wir kurz nach Verlassen des Badlands NP einen Stopp bei einer Prairie Homestead. Es ist eine private Anlage. Gezeigt wird eine Behausung früher Siedler (Mitte des 19ten Jahrhunderts). Es gab in den Prärien kaum Bäume, also baute man sein Wohnhaus einfach in die Erde um vor den Stürmen geschützt zu sein. Wie das ausgesehen hat, wird wir anschaulich gezeigt. Auch die ausgestellte Einrichtung wirkt authentisch. Außer dieser 'Erdhöhle' gibt es noch antike verrostete Ackergeräte und ein paar Ziegen und Esel zu sehen. Alles ganz nett und informativ, der Eintrittspreis hilft hoffentlich dieses kleine private Museum zu erhalten. Einen alten Ford konnte man auch bestaunen. Interessanter als das Auto war aber diese Tafel







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Für uns waren aber die Prärie-Hunde in dem Areal das Highlight. Sie waren größer als alle anderen, die wir bisher gesehen hatten. Und vor allem sie waren weiß. Wir haben nachgefragt, was es damit auf sich hat. 1966 haben die Ogalala Sioux viele Prärie-Hunde in ihrem Reservat beseitigt (die Gefahr durch deren Höhlen für die Rinder und Pferde ist enorm). Ein weißes Präriehund-Männchen wurde eingefangen. Es wurde der Prairie Homestead überlassen, und führte dazu, das es nach 30 Jahren dort nur noch weiße Präriehunde gab. Die ungewöhnliche Größe ist eine Folge davon, dass die Tiere dort gezüchtet und also auch gefüttert worden. Nach Aussage der Besitzer sind es die einzigen weißen Präriehunde in den USA.







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Dann ging es weiter auf der Interstate 90. Kurz vor Stanton dann unser nächstes Ziel, die 1880 Town. Natürlich keine historische Stadt, sondern eine Ansammlung von historischen Häusern, die man hier wieder aufgebaut hat. Absolut sehenswert, auch das Museum und die Einrichtungen in manchen der Häuser. Gut beschriftet sind die Ausstellungstücke auch.

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Hier und in der Umgebung wurden auch einige Szenen aus Kevin Costners Film "Der mit dem Wolf tanzt" gedreht. Darauf wird natürlich ständig hingewiesen. Einige Requisiten aus dem Film werden auch ausgestellt.

Weiter geht die Fahrt nach Osten. Der Besitzer der Guest Ranch, wo wir letzte Nacht waren, hat uns die Missisippi-Überquerung ans Herz gelegt. Dort, in Chamberlain, sollte es eine Restarea geben, mit einer tollen Statue. Wir haben sie auch gefunden, aber so etwas schönes hätte auch durchaus etwas besser ausgeschildert werden können. Von der Restarea hat man einen tollen Blick auf den Mississipi. Es gibt da auch ein Lewis und Clark Center (die waren da ja auch auf dem Fluß durchgekommen). Es war aber schon ziemlich spät, und dieses Center war geschlossen. Aber die Statue einer indianischen Frau (50 feet groß), genannt Dignity, kann man ja nicht wegsperren.







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In Anbetracht der Uhrzeit haben wir überlegt, hier in Chamberlain zu übernachten. Im Plan hatte ich das nicht, die aktuellen Unterlagen gaben auch nicht viel her. Ein Best Western hätte es gegeben, aber kein (für uns) vernünftiges Restaurant zum Esssen. Also führen wir den Interstate 90 weiter nach Osten. Bei erlaubten 75 mph waren wir dann auch schnell in Mitchell. Dort haben wir dann in einem AmericInn übernachtet (war völlig okay) und im Cattleman Club, direkt gegenüber (also zu Fuß erreichbar) haben wir das vielleicht letzte, aber gute, Steak unserer Reise genossen.

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