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USA 2017 - Dakotas Prärien
14.Tag Abreise

Letzter Tag. Heute Abend startet in Minneapolis unser Flieger in die Heimat. Wir schlafen erstmal aus, brauchen ja ein paar Reserven^^
Zum Flughafen sind es ca 200km, also eigentlich nichts. Ursprünglich wollte ich direkt nach Minneapolis fahren und die Twin Cities noch etwas mit dem Auto erkunden. Davon nahmen wir aber dann kurzfristig Abstand. Es erschien uns einfach als zu stressig sich nach einem so entspannten Urlaub nun in den Straßen-Dschungel einer Großstadt zu wagen.
Wir fuhren also einfach erstmal nach Norden (mit Ziel Missisippi). Die Landschaft war angenehm und Minnesota erfüllte seinem Namen (Land der 10.000 Seen). Die Gegend war zwar dicht besiedelt, aber trotzdem angenehm zu befahren und der Verkahr war erträglich.
Hier fühlten wir uns schon fast wie zu hause







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In der Gegend von Monticello erreichten wir den Missisippi. Ab da fuhren wir, immer so dicht am Fluß wie möglich, dem Flußlauf folgend nach Minneapolis. Den Fluß sehen kann man öfter, aber ans Ufer kommt man relativ selten. Es ist halt eine tolle und beliebte Wohngegend. Viele schöne Häuser stehen auf den Grundstücken mit Flußzugang. Aber ab und zu gab es auch mal einen direkten Zugang zu diesem berühmten Fluß.

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Es war inzwischen früher nachmittag, und wir dachten über einen Lunch nach. Wie auf Bestellung erschien mitten in einer Wohngegend auf einmal ein Restaurant auf dem Navi. Ich weis den Namen nicht mehr, irgendwas mit Maverick. Es gab Bier vom Fass und natürlich Burger. Und es war zwar der letzte, aber nicht der schlechteste Burger unserer Reise. In Erinnerung geblieben ist mir eine Service-Kraft, die gerade eine Lieferung von Whisky auspackte. Es war kein schlechter, Chivas Regal wird einigen sicherlich was sagen. Die Flaschen waren in einer hübschen Stoffhülle verpackt, diese landete aber direkt im Müll :(

Wenig später erreichten wir dann Minneapolis (City). Der Verkehr wurde dichter und Parkplätze in Flußnähe gab es auch nicht mehr. Na egal, gegen 17h erreichten wir den Flughafen und gaben unseren Mietwagen ab. Weiter mit der Tram zum Lindbergh Terminal. Direkt da, wo wir ankamen, gab es einen CheckIn von Delta. Der kam uns wie gerufen, kein Betrieb und wir waren unsere Koffer los. Im Terminal selbst hätten wir ewig anstehen müssen, da war an den Checkin-Schaltern mächtig Betrieb.

Nun also der Rückflug mit Delta. Der Airbus nach Amsterdam war recht neu. Die Entertaiment-Bildschirme waren die besten, die ich bisher erlebt habe. Auch die einfachen Economy-Sitze waren gut und kein Vergleich zu der katastrophalen Bestuhlung von KLM beim Hinflug. Das wir nicht pünktlich starten konnten, war wohl nicht die Schuld von Delte. Trotzdem landeten wir pünktlich in Amsterdam. Abe wir landeten nur pünktlich, unser anvisiertes Gate war noch besetzt und wir standen sicherlich eine Stunde auf dem Flugfeld herum. Irgendwann durften wir dann aussteigen. Der Weg zu unserem Cityhopper nach Hamburg war auch einfach zu finden. Zumindestens der Weg zu dem zugehörigen Gate. Ich mag den Flughafen Amsterdam/Schipol. Mag sein, dass das daran liegt, daß es hier viele Raucherecken gibt ;) Vom Gate ging es dann erstmal per Bus quer über den Flugplatz bis irgendwo dann mal unser Flieger auftauchte. Der war klein, also waren auch schnell alle eingestiegen. Aber dann wieder eine lange Fahrt (diesmal im Flieger) über das Flugfeld. Es dauerte ewig (ca 1h) bis wir dann endlich abheben durften. Eine Stunde später sind wir dann in Hamburg gelandet.
Eine sexistische Bermerkung kann ich mir nicht verkneifen ;) Im Gegensatz zu den Interkontinentalflügen von KLM (und auch von Delta) waren die Stewardessen in diesem Cityhopper wirklich einen Blick wert.

In Hamburg angekommen wähnten wir uns schon fast zu hause. Weit gefehlt. Es gab eine Störung im Gepäck-System beim Abflug. Alle verfügbaren Kräfte wurden dazu abkommandiert das Gepäck der Abfliegenden per Hand zu tranportieren. Das ging zu Lasten der ankommenden Passagiere. Auf unser Gepäck haben wir ca 2h warten müssen. Jeder, der mal geflogen ist, weis dass es in der Baggage Claim Area nicht gerade gemütlich ist. Sitzplätze gibt es kaum. Ich hatte aber einen gefunden, genau da wo das Personal seine Informatinen bekommt und weiter gibt. Ich habe da so einiges mitbeommen, aufgebrachte Reisende und hilflose Antworten. War ganz interessant ;). Nach Ewigkeiten wurde dann wieder Gepäck verteilt. Unseres war unter den ersten. Dann noch eine Stunde Autofahrt (unser Wagen stand im Parkplatz direkt am Terminal) und wir waren endlich wieder zu hause. Es war ein langer Tag, ungefähr 30h.

Insgesamt war es eine schöne Reise. Wir haben genau das erlebt, was wir uns vorgestellt haben.
Bei der nächsten Reise möchte ich die Rückreise aber früher in den USA antreten. So schön es auch ist, noch einen vollen Tag in den USA zu haben, den Streß mit dem Rückflug (Jetlag) möchte ich nicht nochmal haben. Das nächste mal muss der Rückflug spätestens mittags starten.

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