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USA 2016 - Der Mittlere Osten
1.Tag Anreise nach New York

Um 9 Uhr startet unser Direktflug von Hamburg nach Newark. Wir fliegen gerne von Hamburg, eine Stunde mit dem Auto und parken kann man in einem Parkhaus direkt am Terminal.
Um 12 Uhr Ortszeit landen wir in Newark. Die Einreise ist wie immer schnell und problemlos. Schnell ?, naja nicht was das Gepäck betrifft. Gefühlt haben die jeden Koffer einzeln aus dem Flugzeug zu Fuß zum Gepäckband befördert.
Die Übernahme unseres Alamo-Mietwagen ging aber wirklich schnell. Wir bekamen einen Kia Sorento (SFAR), eine Choiceline gibt es in Newark nicht. Auf den ersten Blick hat mir der Wagen gefallen, er fährt sich angenehm und hat einen extrem kleinen Wendekreis. Erst später habe ich festgestellt, daß die Sitzhöhe mindestens 10cm zu niedrig ist. Viel schlimmer aber ist die schlechte Sicht nach hinten, und noch schlimmer der extrem große tote Winkel in den Spiegeln. Ich kann von diesem Auto nur abraten und würde es nicht wieder nehmen. Zu dem vorgebuchten Paket (Canusa) habe ich lediglich den Toll-Pass-Service dazugebucht. Und das war eine gute Entscheidung. Bei den vielen Maut-Straßen in der Gegend und den vielen Brücken, die in einer Richtung fast alle kosten, war das eine sinnvolle Investition. Wir konnten überall die schnellste Spur nehmen und die Mautstationen ohne Halt passieren. Abgerechnt wird von Alamo über die Kreditkarte.

Als Unterkunft hatte ich ein Bed&Breakfast auf Staten Island vorgebucht. Dort kostet das Parken nichts und mit der kostenlosen Staten Island Fähre ist man schnell (natürlich ohne Auto) in Manhatten. Auf dem Weg dahin haben wir noch den Liberty State Park in New Jersey besucht. Von da hat man einen phantastischen Blick auf die Skyline von Manhatten

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und auch auf die Freiheitsstatue (wenn auch von hinten). Dann wollten wir nach Staten Island fahren, und damit begannen die Probleme. Geplant war die Fahrt über die Bayonne Bridge, aber die war dummerweise wegen Bauarbeiten gesperrt. Eine Umleitung war nicht ausgeschildert, nur der Hinweis "Use alternate route via Goethals Bridge". Aber wozu hat man ein Navi. Leider wollte uns dieses immer über die Bayonne Bridge zur Goethals Bridge führen ... Erst als wir wieder fast zurück am Flughafen Newark waren, bot das Navi den richtigen Weg an und wir erreichten nach viel Fahrerei am späten Nachmittag endlich unsere Unterkunft.

Schon mal ein Wort zum Thema Navi. Wir haben ein eigenes Garmin mit aktuellen USA Karten. Aber gut waren die Karten nicht. Viele Orte, die Google Maps problemlos findet, kannte das Navi nicht. Ohne Straßenangabe führte es uns einige Male zu sehr merkwürdigen Orten. Auch manche POI's führten ins Nirwana. Wir waren schon mehrmals mit einem Garmin Navi in den USA, solche Probleme hatten wir aber nie. Ob es an der Region liegt ?
Nachdem wir uns in einem AAA-Büro aktuelle Straßenkarten besogt haben und diese mit dem Navi abgeglichen haben (oder umgekehrt), sind wir aber doch einigermaßen zurecht gekommen.
Ach ja, zum Thema AAA. Angeblich hat ja der ADAC ein Abkommen mit AAA und gibt extra eine spezielle AAA-Servicecard heraus. Von diesem Abkommen weis aber AAA wohl nichts. Die Beraterin im AAA-Shop wusste nichts davon, und auch ihr Computer konnte mit der AAA-Serviecard und der ADAC-Card nichts anfangen. Wir haben die Straßenkarten aber trotzdem kostenlos bekommen. Sie hat freundlicherweise einfach irgendjemand anderes als Kunden benutzt.

Nachdem wir nun fast 24 Stunden auf den Beinen waren, wollten wir uns zum Abschluß des Tages noch ein kaltes Bier gönnen. Knapp 200m von unserer Unterkunft entfernt gab es ein Pub (hatte ich schon in der Planung gefunden). Dahin gingen wir nun und bekamen was wir wollten. Nach ein paar Minuten waren wir bereits im Gespräch mit Einheimischen und aus dem einen Bier wurden schnell mehrere, weil jeder uns ja einen ausgeben wollte und wir uns dann natürlich auch revanchiert haben. Mit der nötigen Bettschwere ging damit dann der Anreisetag zu Ende.

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