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USA 2018 - Im Nordwesten
14.Tag Ocean Shores

Als erstes wollten wir mal wieder an den Pazifik. Also machten wir uns auf in das Indianer-Reservat nach La Push. Je näher wir dem Pazifik kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Grauer Himmel, tiefhängende Wolken und gelegentliche Regentropfen. Die Anfahrt war ziemlich langweilig. DIe Indianer leben wohl hauptsächlich vom Holz. Wir fuhren eigentlich nur durch relativ frisch angelegte Holzplantagen und es kamen uns diverse mit Holz beladene LKWs entgegen. Keine Spur vom romantischen Flair der pazifischen Regenwälder. Auch La Push selbst konnte uns nicht begeistern.

La Push

Ein Resort (schien ziemlich gut besucht zu sein), ein Restaurant und sonst eben Strand. Vielleicht kann man da gut surfen, aber heute war das Meer sehr ruhig. Wahrscheinlich lag es am tristen Wetter, daß bei uns keine Begeisterung aufkan. Auf die Fahrt zum Rialto Beach haben wir dann verzichtet und sind die langweilige Straße zurück zum Highway 101 ins Landesinnere gefahren.

Weiter ging es dann in den Hoh Rain Forest. Das Wetter war deutlich besser als direkt am Pazifik, sogar die Sonne lies sich sehen. Und der pazifische Regenwald ist wirklich fantastisch, jedenfalls für uns. Wir konnten uns gar nicht satt sehen an der Schönheit. Soviele und solange Spaziergänge hab ich schon lange nicht mehr gemacht ;)

Ho Rain Forest



Der Highway 101 führt dann wieder zur Küste nach Ruby Beach und dann einige Zeit auf der Steilküse weiter nach Süden. Leider war das Wetter in Pazifik-Nähe immer noch nicht besser, trotzdem war ziemlich viel los da. Parkplätze waren durchaus rar. Was machen die alle da, bei dem Wetter ?

Ruby Beach

Die angeblich größte Zeder der Welt (auf der meerabgewandten Seite des Highways) hat kaum jemanden interessiert. Wir fanden sie aber durchaus sehenswert
Big Cedar


Der Highway 101 führt dann wieder ins Landesinnere und das Wetter wird wieder angenehm. Wir ereeichen den Lake Quinault.. Stimmt nicht ganz, wir biegen kurz vorher links ab auf die North Shore Road. Die führt etwas oberhalb des Lakes entlang durch den Wald und bietet schöne Ausblicke auf den See. Bei der Ranger Station gibt es einen Natur-Lehrpfad durch den pazifischen Regenwald. Leider war der Kasten für das Faltblatt mit den Erläuterungen leer, wir konnten also nur raten was an den numerierten Punkten zu sehen war. Aber es war ein sehr schöner Rundweg.

Lake Quinault, North Shore


Ab hier ging es weiter auf einer engen, ungeteerten Straße durch den Wald. Gegenverkehr hätte ich nicht gerne gehabt. Es kam auch nur einmal jemand, und das an einer günstigen Stelle. NAch ein paar Meilen gibt es eine Brücke über den Quinault River und man kann auf der South Shore Road auf der anderen Seite des Lakes zurückfahren. Diesmal aber auf Wasserniveau. Es gibt da zwei ganz hübsche Wasserfälle.

Lake Quinault, South Shore


Der Lake Quinault selbst war, für uns zumindestens, wenig interessant. Ein typischer Stausee, wie es hunderte gibt. Baden, Wassersport möglich. Wenn man mit Kindern unterwegs ist, ist er aber sicherlich eine angenehme Abwechslung.

Weiter geht die Fahrt wieder an den Pazifik, nach Moclips und dann immer auf der WA109 nach Süden bis Ocean Shores. Am Pazifik haben wir wieder das graue, unangenehme Wetter. So richtig Freude kommt da bei uns nicht auf. Trotzdem sind die Hotels da schon ziemlich ausgebucht. Aber wir landen einen Glücksgriff :), eine Stunde später wäre das auch ausgebucht gewesen.

Oasis Motel
ein wirklich schönes kleines Motel in der zweiten Reihe zum Strand
hier hatten wir das schönste/beste Zimmer der gesamten Reise, und das auch noch zu dem günstigsten Preis
nur Frühstück gab es leider nicht
Porthole Pub Bar & Grill
Sportsbar-Style, uns hats gefallen und wir haben gut gegessen (und getrunken, Bier zu Happy Hour Preisen gab es auch)
Our Place
direkt neben dem Motel, typisches amerikanischs Frühstück, geöffnet ab 7h