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USA 2016 - Der Mittlere Osten
10.Tag Gettysburg

Heute wird es wieder historisch.
Als erstes steuern wir Harpers Ferry National Historic Park an. Die historische Lower Town liegt direkt am Zusammenfluß vom Shenandoah River und vom Potomac River. Vom historischen Teil waren wir etwas enttäuscht. Vielleicht lag das aber auch daran, daß gerade viel an den Straßen gebaut wurde. Das war übrigens überall so auf dieser Reise. Kein Tag ohne Road Work und auch in den National Parks und State Parks wurde fleissig gearbeitet. Landschaftlich war es aber dort wirklich schön.

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Der eigentliche Ort Harpers Ferry selbst und das angrenzende Bolivar waren aber durchaus ansehbar. Die Bolivar Heights hatten auch eine historische Bedeutung. Man sieht es an den allgegenwärtigen Kanonen. Beeindruckender aber war die tolle Aussicht.

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Weiter dann nach Gettysburg. Dazu brauche ich ja wohl nichts zu sagen. Die Bedeutung der Schlacht aus dem Bürgerkrieg, die dort stattgefunden hat, ist sicherlich jedem bekannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Schlachtfeldern gibt es hier nicht nur Hinweistafeln, sondern auch viele Denkmäler und natürlich Kanonen. Eine Besichtigung des Schlachtfelds macht eigentlich nur mit Führer Sinn. Wir haben aber darauf verzichtet und es auf unsere Weise erkundet. Geholfen dabei hat der Film im Visitor Center, der uns verraten hat, wo die entscheidenen Stellungen waren und wer von wo wen angegriffen hat.

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Das Museum ist absolut sehenswert und typisch amerikanisch. Klar es gibt auch Exponate wie Uniformen und Waffen, aber viel mehr Wert wird auf die Erklärung der einzelnen Kriegsaktionen gelegt. Immer unterstützt durch kleine Filme. Man kann hier Stunden zubringen wenn man entsprechend interessiert ist.
Ungemein beeindruckt hat uns das Cyclorama, ein 360° Rundbild mit Schlachtszenen. Das ganze ist ein Ölbild, 377ft lang und 43ft hoch. Geschaffen wurde es vor 150 Jahren von dem Franzosen Paul Philippoteaux und ursprünglich in Boston ausgestellt.

Direkt in der Nachbarschaft des Schlachtfeldes befindet sich eine Farm, die sich Eisenhower zugelegt hat und wo er bis zu seinem Tod auch gelebt hat (wenn er nicht gerade in Washington war). Warum gerade da?, nun er war sehr interessiert an der Geschichte und er hatte einen grandiosen Ausblick auf das Schlachtfeld und in die Umgebung. Die Farm kann man besichtigen, allerdings nur mit Shuttle vom Visitor Center des Schlachtfelds aus. Im Preis inbegriffen ist dann natürlich die Führung.

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Am Rand der Farm zum Schlachtfeld gibt es einen Aussichtsturm. Dieser wurde immer dann gesperrt, wenn Eisenhower auf der Farm war. Die Sicherheitskräfte hatten Angst, das von diesem Turm aus ein Attentat auf ihn erfolgen könnte. Die Bevölkerung konnte daran dann auch erkennen, ob Ike anwesend war oder nicht.

Das historische Gettysburg, mitten im Schlachtfeld, ist noch ganz nett. Das moderne Gettsyburg weniger. Wie gestern kann ich ohne Recherche nicht mehr sagen, wo wir übernachtet und diniert haben. Wir haben, aber einen bleibenden Eindruck hat das nicht hinterlassen.

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