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USA 2017 - Dakotas Prärien

Letztes Jahr waren wir im Osten der USA unterwegs. Dort ist alles sehr dicht besiedelt. Dieses Jahr wollten wir etwas mehr Einsamkeit haben, also nicht bei jeder Meile Fahrt Häuser oder Briefkästen sehen. Dazu haben wir uns Nord- und Süd-Dakota ausgesucht. Das sind, nach Montana, die am dünnsten besiedelten Bundesstaaten der USA. Die Reisezeit war Anfang Juni, da ist erfahrungsgemäß das Wetter schon gut. Und so war es auch. Zwar hatten wir zweimal auch Gewitter und Regen, aber immer nur nachts.

Die geplante Reiseroute finden Sie hier.  Dort gibt es auch interaktive Karten und viele Links zu Sehenwürdigkeiten, Motels und Restaurants.  Auch gibt es, hofffentlich hilfreiche, Tipps und Infos, die zu genau dieser Planung geführt haben.  Natürlich hat nicht alles so geklappt wie geplant. Das kann man dann hier im Reisebericht nachlesen.

Leider kann man bei Google Maps aktuell nur 10 Ziele eintragen.  Darum zeigt die folgende Karte nicht alle Feinheiten. Aber man kann grob sehen, wo wir gewesen sind.



Schon am Flughafen in Minneapolis fragte uns der Beamte "Was wollen Sie in Nord-Dakota ?", und diese Frage wurde uns noch des öfteren gestellt ;) Aber wir haben genau das erlebt, was wir wollten. Viel Einsamkeit und wenig Betrieb. Bei den wenigen bekannteren Locations waren wir meistens die einzigen Besucher. Im Südwesten von Süd-Dakota (in den Black Hills und den Badlands) war dann mehr los, aber immer noh kein Vergleich mit dem Südwesten der USA. Der Rest von Süd-Dakota war ähnlich wie Nord-Dakota.

Da unsere Rundreise in Minneapolis begann und endete, waren wir ein paar Tage auch in Minnesota unterwegs. Dieser Bundesstaat heißt nicht umsonst "Land der 10000 Seen". Es ist wirklich so, ein Teich oder See reiht sich an den anderen. Landschaftlich ist es recht angenehm dort und mit Deutschland vergleichbar. Durch die ausreichende Feuchtigkeit gibt es fast nur Landwirtschaft. Und es ist auch deutlich dichter besiedelt als die Dakota's.

In der bereisten Region gibt es viele Deutsch-stämmige Einwohner, auch wenn die schon lange nicht mehr deutsch sprechen (können). An vielen Ortsnamen kann man das noch erkennen. Die russische Zarin Katharina die Große (eine Deutsche) hatte viele Deutsche nach Russland geholt. Nach ihrem Ableben, waren die in Russland unerwünscht, und viele haben den Weg in die Neue Welt angetreten.

Es gibt auch recht viele Einwohner skandinavischer Abstammung, meistens Norweger. Wie es die hierhin verschlagen hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

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